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Parkinson – was ist das?

Die neurologische Parkinson-Krankheit ist neben Alzheimer – Demenz eine der häufigsten fortschreitenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems im höheren Lebensalter. Bei der Parkinson-Krankheit liegt vor allem ein Mangel an dem Nervenbotenstoff Dopamin vor. Dazu kommt es, weil spezielle Nervenzellen im Gehirn nach und nach absterben. Eine eindeutige Ursache für die Krankheit ist bis heute nicht gefunden. Es ist auch möglich, dass mehrere Ursachen zusammen Krankheitsauslöser für Parkinson sind.

Ursachen von Parkinson

Eine Heilung der Parkinson Krankheit ist bisher leider nicht möglich, jedoch gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die das Fortschreiten von Parkinson hinauszögern. Da in den westlichen Industrieländern die Lebenserwartung ständig steigt und die Krankheit gehäuft im höheren Lebensalter auftritt, muss in den nächsten Jahren mit einer vielzahl von Betroffenen gerechnet werden. Laut Experten Studien wird sich die Zahl der Parkinson Erkrankten bis 2030 wahrscheinlich verdoppeln. Parkinson – auf dem Weg zur Volkskrankheit.

Krankheitszeichen von Parkinson

Verschiedene Erkrankungen können ähnliche Symptome wie bei der Parkinson-Krankheit hervorrufen. Sie werden Parkinson-Syndrome genannt. Sie kommen – vor allem im fortgeschrittenen Alter – deutlich häufiger vor als die eigentliche Krankheit.

Erste Krankheitszeichen fallen bei Parkinson auf, wenn etwa 60 Prozent der dopaminhaltigen Nervenzellen in der schwarzen Substanz abgestorben sind. Der Patient weist eine gebeugte Haltung auf, der Gang wird kleinschrittig und für eine Wendebewegung benötigt er viele kleine Zwischenschritte. Auch Gestik und Mimik nehmen ab, das Gesicht wirkt ansteigend wie eine starre Maske. Es können Sprechstörungen auftreten, die Stimme wird leiser und monotoner, die Sprache undeutlicher. Schluckstörungen führen zu vermehrtem Speicheln. Der Parkinson Betroffene hat außerdem Schwierigkeiten beim Essen und verschluckt sich häufig. Auch die Feinmotorik ist betroffen, was sich beispielsweise in einer veränderten Handschrift widerspiegeln kann.

Im frühen Stadium der Parkinson-Krankheit ist eine Diagnose oft schwierig. Erste Hinweise auf die Parkinson können eine Verkleinerung der Handschrift, ein gestörtes Riechvermögen, starke Muskelverspannungen.
Der Arzt stellt die Diagnose anhand der Krankheitszeichen. Für eine Krankheit spricht, wenn mindestens zwei typische Symptome feststellbar sind.

Parkinson-Selbsthilfegruppe für Kranke und Angehörige

Es gibt Selbsthilfegruppen für Parkinson-Kranke, aber auch für Angehörige Betroffener, bei denen man sich über Erfahrungen mit der Erkrankung von Parkinson, der Therapie und den Ärzten austauschen kann. Selbsthilfegruppen informieren außerdem die Öffentlichkeit über die Parkinson Krankheit und fördern damit die Aufklärung. Auch für die speziellen Belange der Patienten setzen sie sich ein.

Bei fortschreitender Parkinson Erkrankung stehen Patienten und Angehörige vor der Frage einer Heimbetreuung oder der häuslichen Pflege. Entschließt man sich zur häuslichen Pflege, kann man die finanziellen Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen und einen Pflegedienst einschalten. Oder man entscheidet sich für eine 24 Stunden Betreuung im eigenen Zuhause. Diese Art der Betreuung ist gerade im Anfangsstadium der Parkinson Krankheit gut zu bewältigen. Die Parkinson erkrankte Menschen sind in der gewohnten Umgebung am besten aufgehoben. Allerdings bei zunehmender Fortschreitung von Parkinson Krankheit ist es empfehlenswert die Hilfe einer psychologischen Beratung anzunehmen, sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörige.

Die Pflegeversicherung kann zudem beansprucht werden, wenn Parkinson Betroffene zunehmend Unterstützung benötigen. Des Weiteren gibt es diverse Anlaufsstellen und spezielle Kliniken, die den Parkinson Betroffenen und deren Angehörigen hilfreich mit Rat und Unterstützung zur Seite stehen.

Parkinson – was ist das?

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